Keurig und Coffee Science Foundation unterstützen Forschung zum Einkommen von Landwirten
Die Coffee Science Foundation (CSF) und eines der größten Getränkeunternehmen der Welt, Keurig Dr Pepper, unterstützen ein Forschungsprojekt, das darauf abzielt, das Einkommen der Kaffeebauern besser zu verstehen.
„Gemeinsam werden wir eine umfassende Literaturrecherche unterstützen, die versuchen wird, die Auswirkungen von Interventionen auf die Einkommen der Bauern zu verstehen und ob solche Interventionen die Lebensgrundlagen der Millionen von ressourcenarmen Menschen auf der ganzen Welt verbessern können“, schrieb die Specialty Coffee Association (SCA) heute in einer Mitteilung.
Das in Texas ansässige Unternehmen Keurig Dr Pepper, dessen Hauptaktionäre die internationalen Kaffee- und Getränkeriesen JAB Holding Company und Mondelez International sind, finanziert die Forschung.
„KDP freut sich, mit der Specialty Coffee Association zusammenzuarbeiten, um Erkenntnisse über die effektivsten Wege zur Verbesserung des Wohlstands der Kaffeebauern zu gewinnen“, sagte Allie Stauss, Senior Project Manager of Supply Chain Sustainability bei Keurig Dr Pepper. „Mit der Beauftragung dieser Studie liefert die SCA datengestützte Erkenntnisse, die es den Akteuren der Kaffeeindustrie ermöglichen, die Wirkung ihrer Investitionen auf die Existenzgrundlagen der Bauern zu optimieren.“
Keurig Dr Pepper verzeichnete 2022 einen Gesamtumsatz von mehr als 14 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Brasilien, das etwa ein Drittel des weltweiten Rohkaffees produziert, erzielte im Marktjahr 2021/22 einen Gesamtexporterlös von etwa 8,1 Milliarden US-Dollar, so die Statistik des brasilianischen Kaffeeverbandes Cecafé.
Nach Angaben der Coffee Science Foundation, einer Schwesterorganisation der SCA, die derzeit an zahlreichen hochkarätigen Kaffeeforschungsprojekten beteiligt ist, wird die neue Forschung zum Wohlstand der Bauern von Teams der Universität Neapel Parthenope (Italien) und der London School of Economics (Großbritannien) geleitet.
„Die meisten Kaffeebauern sind Kleinbauern, und etwa die Hälfte von ihnen lebt unterhalb der internationalen Armutsgrenze“, sagte Davide Del Prete von der Universität Neapel Parthenope in der heutigen Mitteilung. „Diese Bauern stehen vor besonderen Herausforderungen bei der Verbesserung von Produktion und Produktivität. Es wurden verschiedene Interventionen und Programme in diesem Sektor umgesetzt, aber bisher fehlt eine systematische Überprüfung ihrer Auswirkungen. Mit unserer Forschung wollen wir eine umfassende Bewertung dieser Interventionen liefern und deren Erfolg bei der Verbesserung der Produktivität und des Einkommens der Kaffeebauern hervorheben.“